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Wo genau der Break-even zu einem reservierten Endpoint mit fester Monatspauschale liegt, an einem konkreten Beispiel durchgerechnet.","API-Kosten gegen eigenen LLM-Endpoint: der Break-even | Twentyone","Ab welchem Token-Volumen ein reservierter Endpoint günstiger wird als die Pay-per-Token-API. Die Break-even-Rechnung mit einem durchgerechneten Beispiel.","cost","2026-07-13T00:00:00Z",{"id":50,"slug":51,"path":14,"page_type":52,"published":53,"type":54},676,"managed-inference","service",true,"Cms::Page",[56],{"hub":57},{"id":50,"slug":51,"path":14,"page_type":52,"published":53,"fields":58,"type":54},{"title":13,"summary":15,"meta_description":59,"meta_title":60},"Gemanagte LLM-Endpoints (vLLM) statt eigener Ops: OpenAI-kompatible API, Schweizer Datenhoheit, DSG-\u002FDSGVO-konform. Kosten, Vergleich zu Self-Host und API.","Managed LLM Inference — vLLM-Endpoints aus der Schweiz | Twentyone","## Der Token-Zähler, der nie stillsteht\n\nEine kommerzielle API rechnet pro Token ab. Solange dein Volumen klein ist, ist das der bequemste Weg: kein Betrieb, keine Hardware, ein kaum sichtbarer Posten auf der Rechnung. Der Haken zeigt sich erst später. Jeder Request zählt weiter, rund um die Uhr, und mit dem Erfolg deines Produkts wächst die Rechnung linear mit. Irgendwann zahlst du für konstante Grundlast einen Preis, der für Spitzen gedacht war.\n\n## Zwei Kostenmodelle, die gegeneinander laufen\n\nDie beiden Modelle verhalten sich grundverschieden. Bei der **Pay-per-Token-API** startest du bei null und zahlst für jeden Token, den du verbrauchst. Die Kurve steigt mit dem Volumen und hört nie auf zu steigen. Bei einem **reservierten Endpoint** zahlst du eine feste Monatspauschale, unabhängig davon, ob die Maschine zu 30 oder zu 90 Prozent ausgelastet ist, bis die Kapazität erreicht ist.\n\nDie eine Linie steigt schräg nach oben, die andere liegt flach. Sie schneiden sich in genau einem Punkt. Links davon gewinnt die API, rechts davon der eigene Endpoint. Die ganze Entscheidung besteht darin, zu wissen, auf welcher Seite dieses Punkts du stehst.\n\n## Ein Beispiel, durchgerechnet\n\nRechnen wir es an einem mittelgrossen Dienst durch. Die Zahlen sind ein Beispiel, setz deine eigenen ein.\n\nAngenommen, ein Assistent beantwortet 20'000 Anfragen am Tag. Mit Kontext aus einer Wissensbasis sind pro Anfrage rund 1'500 Eingabe- und 500 Ausgabe-Tokens realistisch, zusammen 2'000 Tokens. Das sind 40 Millionen Tokens am Tag, rund 1,2 Milliarden im Monat.\n\nNimm für die API einen Mischpreis von 3 Franken pro Million Tokens an. Die Monatsrechnung liegt dann bei etwa 3'600 Franken, und sie steigt weiter, sobald der Dienst mehr genutzt wird. Ein reservierter Endpoint kostet dieselbe Summe jeden Monat, ob 1 oder 2 Milliarden Tokens durchlaufen. Ab dem Volumen, an dem die Pauschale unter der Token-Rechnung liegt, zahlst du bei der API drauf.\n\nDie Formel dahinter ist simpel: Break-even in Tokens gleich Monatspauschale geteilt durch den Preis pro Token. Alles darüber spricht für den Endpoint.\n\n## Was in keiner der beiden Zahlen steht\n\nZwei Dinge stehen in keiner Tabelle. Erstens der Betrieb: Betreibst du den Endpoint komplett selbst, kommt der teuerste Posten oben drauf, die Arbeitszeit für Treiber, Tuning und Bereitschaft. Was das kostet, steht im Beitrag zu den [vollen Kosten eigener Inferenz](\u002Fde\u002Fwissen\u002Fllm-selbst-betreiben-kosten). 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